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Detroit

Aktualisiert (Samstag, 25. Juli 2009 um 21:41 Uhr) Samstag, 25. Juli 2009 um 21:00 Uhr

Letzte Station der kleinen Weltreise war dann Detroit in den USA, bzw. genauer West Bloomfield, ein Vorort von Detroit. Detroit selber ist nämlich "Scheiße" (Originalzitat von Rainer). Warum will man dann dort hin? Weil, wie bereits erwähnt, meine ehemalige Erlanger Kollegin Ingrid im Moment dort mit ihrer Familie wohnt. Abgeholt wurde ich von Rainer (Ingrids Mann) noch in Windsor, das ist auf der anderen Seite des Detroit River noch in Kanada. Nach einer Fahrt unter dem Fluss hindurch ist man dann in Detroit. Die Einreise war allerdings nicht so richtig einfach, schließlich braucht man ein Visum, mit Foto, Fingerabdrücken usw. Aber nach einer Stunde war auch das geschafft und es ging durch Detroit Downtown nach West Bloomfield. Und: Rainer hat recht, mitten in Detroit war wirklich tote Hose. West Bloomfield war dann allerdings richtig hübsch. Dort gibt es unzählige kleine Seen und es ist insgesamt sehr grün. Das kommt natürlich den täglichen Spaziergängen mit Icon, den Haushund der Familie, zu Gute. Nebenbei sieht man dann auch allerhand Getier, von Vögeln über Schildkröten bis hin zu Ottern (die sich leider nicht fotografieren lassen wollten).
Am Nachmittag haben wir dann das Henry Ford Museum besucht. Anders als der Name vermuten lässt, ist das nicht eine reine Lobhudelei auf Ford, sondern eine richtige interessante Dokumentation der amerikanischen Geschichte, natürlich mit Fokus auf der industriellen Entwicklung. Im Außengelände, dem Greenfield Village, widmen sich die einzelnen Ortsteile bestimmten Episoden der amerikanischen Geschichte. Von Fahrten mit dem berühmten Modell T von Ford, über Edisons Labore, echten Dampfloks und zeitgemäß gekleideten "Einwohnern" ist dort alles vertreten. Das macht es zu einem idealen Ausflugsziel für die ganze Familie.
Der Tag wurde dann mit einem stilgemäßen amerikanischen Barbecue vom Grill gekrönt. Leider ging es am Samstag dann schon wieder Richtung Europa, nach Leiden, wo ich von Montag bis Mittwoch ein Workshop statt fand.