PDFDruckenE-Mail

Kanada & USA 2009

Aktualisiert (Samstag, 25. Juli 2009 um 21:22 Uhr) Samstag, 18. Juli 2009 um 01:19 Uhr

Wie bereits mehrmals im Logbuch zu lesen war, hat mich mein Job an der Uni dieses Jahr nach Montréal in Kanada verschlagen, ein Konferenzbeitrag auf der GECCO (Genetic and Evolutionary Computation Conference) machte es möglich. War zwar (leider) nur ein Poster, aber immerhin, die GECCO ist sehr selektiv, was die angenommenen Beiträge angeht.

Aus einer spontanen Idee heraus, gleich nachdem die frohe Nachricht über das angenommene Paper kam, hatte ich mir in den Kopf gesetzt, Ingrid (eine Arbeitskollegin aus meinen Erlanger Unizeiten) und ihre Familie in der Nähe von Detroit zu besuchen. Kann ja nicht so weit sein, hab ich mir gedacht. Denkste, der direkte Weg sind über 1.000km! Aber, es gibt unterwegs durchaus einige Sehenswürdigkeiten, für die es sich dann doch lohnt, so viel mit dem Auto zu fahren. Neben einem Abstecher in Kanadas Hauptstadt Ottawa, hab ich auch einen Tag im Algonquin Pronvincial Park verbracht. Gefolgt von der größtes kanadischen Stadt Toronto mit dem im Moment noch höchsten begehbaren Gebäude der Welt, dem CN Tower. Gleich nebenan - zumindest nach kanadischen Maßstäben - sind die berühmten Niagarafälle. Und nochmal vier Stunde Autofahrt später kommt dann endlich Detroit. Dort wurde ich dann auf kanadische Seite in Windsor netterweise abgeholt, denn Mietwagen von Kanada nach USA geht gar nicht. Schon der Aufpreis für One-Way von Montréal nach Windsor war happig. Die vier Tage haben stolze 650 CAD gekostet. Detroit selber haben wir dann auf dem Weg nach West Bloomfield per Auto erledigt, denn außer dem GM-Hochhaus ist das absolut tote Hose. Und in etliche Bezirke sollte man sich besser gar nicht begeben. Erwähnenswert war noch die Einreise in die USA, die locker eine halbe Stunde gedauert hat. Die Amis sind schon echt paranoid.