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Bay Area

Aktualisiert (Samstag, 06. Juni 2009 um 21:46 Uhr) Sonntag, 10. August 2003 um 14:35 Uhr

So, hier ist die Bay Area etwas größer dargestellt. In dieser Gegend leben mehr als 6,7 Millionen [1] Menschen und sie zählt wohl zu den teuersten der USA. Obwohl es mehr als 180 Städte gibt, kann sie so gut wie nicht auseinanderhalten. Auf den gut 50 Meilen (= 80 Kilometer) von San Francisco nach San José fährt sieht man 17 verschiedene Ortsschilder: San Francisco, Brisbane, South San Francisco, San Bruno, Milbrae, Burlingame, San Mateo, Belmont, San Carlos, Redwood City, Atherton, Menlo Park, Palo Alto, Mountain View, Sunnyvale (da wo Intel und AMD sind), Santa Clara und San José. Wenn man einen anderen Weg nimmt evtl. sogar noch mehr. Aber nirgends dazwischen gibt es auch nur ein Fleckchen unbebautes Gebiet. Ziemlich beeindruckend, wenn man das zum ersten Mal sieht.

Es gibt einen recht deutlichen Unterschied zwischen den verschiedenen Bay Area Regionen. In der South Bay, die von San Francisco bis San José geht leben die eher reichen Leute und alles ist zugebaut bis zu der Hügelkette, die die Bay vom Pazifik im Westen trennt. Das interessante dabei ist, dass man sich gerade mal eine Viertelstunde in Richtung Westen ins Auto setzen muss und schon ist man total in der Pampa.

Die East Bay von Berkeley bis San José ist nicht mehr ganz so dicht bebaut, dennoch ziehen sich auch hier die Häuser knapp 100 Kilometer dahin. Oakland als größte Stadt der East Bay ist das "Armenhaus" der Bay Area. Da leben alle, die nichts mit dem .com-Boom zu tun hatten. Auch hier trennt ein Bergkamm die Bay Area nach Osten hin ab. Hinter diesem kommen noch ein paar kleine Städtchen (Walnut Creek, Pleasanton) und dann ist man die der zentralkalifornischen Steppe. (In der Gegend um Los Angeles ist das nur noch Wüste.)

Die North Bay schließlich ist das totale Gegenteil. Hier ist alles viel ländlicher, teilweise habe ich mich den den Schwarzwald erinnert gefühlt. Von der Landschaft her gibt es dort am meisten zu sehen.

Typisch für die Gegend um San Francisco ist der berühmt-berüchtigte Nebel, weshalb San Francisco auch oft scherzhaft Fog City genannt wird. Was dabei recht beeindruckend ist, ist der Unterschied, wenn man in Richtung Süden fährt. In South San Francisco gab es Tage, da hatte es keine 20 Grad (Celsius) und Nebel, 20 Minuten weiter südlich in Redwood City konnte sich Michael's Frau bei gut 30 Grad sonnen. Die Wolken- oder Nebelgrenze scheint dabei immer ein paar hundert Meter südlich des Flughafens zu liegen (bis Anfang Juli 2003 übrigens wohl der einzige der Welt, den man nur mit dem Auto und aus der Luft erreichen konnte).

Die Bay an sich kann man auf vier Brücken überqueren (von Norden nach Süden: Richmond-San Rafael Bridge, Bay Bridge, San Mateo Bride und Dumbarton Bridge). Über das Golden Gate, der Ein- und Ausfluss der Bay spannt sich die allseits bekannte Golden Gate Bridge. Leider ist die Benutzung der Brücken alles andere als kostenlos. Eine Fahrt auf der Golden Gate Bridge "southbound" nach San Francisco rein kostet schlappe 5 bucks. Die anderen vier sind etwas billiger, dort löhnt man 2 Dollar wenn man nach Westen will. Die jeweils anderen Richtungen sind mautfrei. Die Mautstationen führen aber jeden morgen zu Riesenstaus, obwohl es dort locker 15 Spuren gibt. Abends ist es aber trotz vermeintlicher freier Fahrt in der anderen Richtung aber auch nicht viel besser. Ich war schon mal nachmittags um halb drei im Stau auf die Bay Bridge nach Berkeley gestanden (zum Glück hatte ich eine Beifahrerin, mit der ich mich unterhalten konnte;-)).

So, nun klickt euch mal durch die Karte...

Karte der Bay Area

Tomales Point im Point Reyes National Seashore Marin Municipal Water District Muir Woods Berkeley San Francisco Mount Diablo McNee Ranch State Park Network Associates Colliseum in Oakland San Mateo Pleasanton Ridge Regional Park Mission Peak Regional Preserve Stanford Windy Hill Open Space Preserve Rancho Del Oso Trailhead Big Basin State Park