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CompLife 2006 in Cambridge
Aktualisiert (Freitag, 12. Juni 2009 um 21:46 Uhr) Dienstag, 26. September 2006 um 23:58 Uhr
Vom 27. bis 29. September 2006 fand in Cambridge die zweite CompLife statt. Wer es noch nicht weiß, die wurde von meinem Chef Michael Berthold ins Leben gerufen und er ist immer noch Ober-Mufti, auch wenn er das nicht so deutlich sagen will. Nachdem beim ersten Mal Konstanz als Ort auserkoren wurde, war diesesmal Cambridge an der Reihe, die Heimat des Unilever Center der Universität, das ein alter Bekannter von Michael, Bobby Glen, leitet.
Angereist sind wir bereits am Dienstag, zu fünft, Heather, Nina, Bernd, Michael und ich. Ich durfte mit, weil ich die Free Software Session organisiert hatte, ein Treffpunkt von Entwickerln freier Software für Computational Life Sciences und deren Interessenten. Das erste Erlebnis hatten wir schon gleich beim Abflug in Friedrichshafen, als sich uns ein paar Vögel in selbstmörderischer Absicht beim Start in den Weg gestellt hatten. Gemerkt haben wir zuerst nichts, nur irgendwann waren wir wieder in Friedrichshafen und nicht in Cambridge. Dann hatten wir vier Stunden Zwangspause bis ein Techniker aus Stansted eingeflogen wurde und nach kurzem Blick das Flugzeug für sicher befunden hatte. Zum Glück flog der wieder mit uns zurück nach Stansted. Mit etwas Verspätung kamen wir dann am frühen Abend auch in Cambridge an. Zum Abschluss des Tages gab es gleich noch "Fish & Chips" als Abendessen.
Die nächsten drei Tage während der Konferenz waren dann recht abwechslungsreich. Neben alten Gesichtern wie David Patterson (kenne ich noch aus San Francisco) und Andres Bender gab es auch ein paar neue zu sehen. Donnerstag Abend gab es das Konferenz-Dinner in einem alt-ehrwürdigen College-Saal. Freitag Nachmittag stand dann eine Runde punting (auch als Stocherkahnfahren bekannt) auf dem Programm, vorbei an einigen der etwa 40 Colleges in Cambridge und bei wunderschönem Wetter. Ich hab mich auch mal als Fahrer versucht, was dann aber eher schlecht als recht funktioniert hat.
Freitag Abend und den halben Samstag hatten wir dann noch zur freien Verfügung, weil der Flug zurück erst am frühen Abend ging. Den hab ich mit Sightseeing in Cambridge verbracht. Der Rückflug war dann so ereignislos, dass einige Leute im Flugzeug gleich mal ein Nickerchen eingelegt haben.
Ein Dank geht an dieser Stelle noch an Heather und Bernd, die mir ihre Bilder überlassen haben.


