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Trainingswochenende im Bregenzerwald 2008

Aktualisiert (Freitag, 12. Juni 2009 um 21:52 Uhr) Freitag, 19. September 2008 um 21:04 Uhr

Alljährlich im November ruft der SWERC die südwesteuropäischen Informatikstudenten zu einem Kräftemessen. Seit letztem Jahr ist auch die Uni Konstanz mit dabei. Damals noch mit etwas bescheidenem Erfolg. Damit das besser wird, ist dieses Jahr intensives Trainings angesagt. Nach dem Seminar im Sommersemester stand vom 19. bis 21. September 2008 ein Trainingswochenende auf dem Programm. Ich hatte uns eine nette kleine abgeschiedene Hütte im Bregenzerwald ausgesucht, den Berghof von Familie Egender. Die Anreise von Konstanz aus sollte knapp 2 Stunden dauern, allerdings hat uns eine Baustelle ohne Umleitung dann einen Strich durch die Rechnung gemacht. Zum Glück hatte einer meiner Studis ein Handy mit Navi dabei. Nach dem Schlüsselabholen ging es dann mit einer Gondelbahn hinauf nach Sonderdach oberhalb von Bezau. Den restlichen Freitagnachmitteg füllten wir gleich mit den ersten beiden Vorträgen über Graphen und Große Lösungsräume. Nachdem dann alle ordentlich hungrig waren machten wir uns ans Abendessen kochen, es gab gegrillten Feta. Besonders rührseelig war dabei das Zwiebelschneiden, bei dem die eine oder andere Träne fiel. Nach dem Abendessen ging es dann in die vollen mit dem ersten zweistündigen Probecontest. Die Aufgaben dazu hatten Ingrid, Florian als Studicoach (weil er schon zu alt für den SWERC ist) und ich gestellt. Zu meiner Zufriedenheit löste das Team mit Uta, Stephan und Mirco in den zwei Stunden alle drei Aufgaben.

Samstag nach dem Frühstück gab es dann wieder zwei Vorträge, diesesmal Graphen Teil 2 und Dynamische Programmierung, gefolgt vom zweiten Contest. Auch hier wurden wieder alle drei Aufgaben gelöst, wenn auch mit einem Zeitbonus von 10 Minuten. Das andere Team um Christian, Rabea und Manuel hatte da noch etwas mehr Probleme, aber für die drei ist es das erste Mal, das sie mitmachen. Nach dem Contest war dann als Ausgleichsveranstaltung eine Wanderung angesagt. Uta kannte sich etwas in der Gegend aus und wollte unbedingt auf die 1877m hohe Winterstaude hoch. Das war den drei Information Engineering-Studenten dann zu viel und sie sind auf halben Weg umgekehrt. So musste ich als einziger Informatiker mit vier Physikern weiterlaufen. 700 Höhenmeter und drei Stunden später waren auch wir dann wieder an der Hütte. Die anderen drei hatten schon vorgeheizt (als Heizung diente ein Kachelofen) und auch das Abendessen schon vorbereitet, diesesmal Käsespätzle.

Sonntag war dann wieder das gleich Programm: Frühstück, zwei Vorträge über Zahlentheorie, Arithmetik und Algebra, und Kombinatorik, und dem letzten der drei Contests. Auch hier war wieder keine der Aufgaben vor Uta, Stephan und Mirco sicher. Sogar den CYK-Parsingalgorithmus bekamen sie fehlerfrei aus dem Gedächtnis hin! Nach dem Mittagessen - Nürnberger Würstchen und vegetarische Maultaschen mit Kartoffelbrei - ging es dann auch schon wieder zurück Richtung Konstanz.