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Thorstens Homepage
Ein Franke in Baden, so könnte man diese Seite auch nennen. Und was der Franke (der so langsam anfängt seinen schönen frängischen Dialegd mit etwas badischer Mundart zu vermische) so alles am Bodensee in Konstanz erlebt, gibt es hier zu sehen und lesen.
Wer mich noch nicht kennt, hier ein kurzer Steckbrief:

| Name: | Thorsten Meinl |
|---|---|
| Alter: | 30 |
| Beruf: | Informatiker |
| Wohnort: | Konstanz |
| Hobbies: | Feuerwehr, Fahrradfahren, Fotografieren und Laufen |
Außerdem gibt es für die Neugierigen einen ausführlicheren Lebenslauf.
Die F-Hobbys lassen schon erahnen, dass es hier zahlreiche Feuerwehrbilder zu sehen gibt. Aber auch meine letzten Reisen sind hier dokumentiert.
Neuigkeiten
- 2010-08-26 - Andermatt 2010
- 2010-08-23 - Winterthurer Musikfestwochen
- 2010-06-17 - Umsonst & Drinnen: Blues Crumbs
- 2010-06-08 - OpenSee 2010
- 2010-05-15 - Hifako 2010
Zusammen nass, allein mit Bildern
Dienstag, 15. September 2009 um 20:40 Uhr
Ich habe ja starke Bedenken, dass ich dieses Jahr noch 5000km auf dem Rennrad schaffe, aber ich tue (fast) alles, damit das klappt. Am Sonntag bin ich mit Dennis (Allensbacher Zivi aus Hamburg) eine 200km Runde über Schwägalp, Toggenburg und Rheintal gefahren. Eigentlich hat der Wetterbericht leicht bewölkt gemeldet. Eigentlich. Denn am Säntis wurde es dann erst komplett bewölkt, dann neblig und am Schluss dann auch noch nass. Der arme Dennis hat so bei seinem ersten Ausflug in die Gegend weder den Säntis noch die Churfirsten gesehen. Wenigsten wurde es dann am Nachmittag in der Bodenseegegend einigermaßen sonnig.Naja, und dann bin ich diese Woche ganz allein - im Büro
. Meine Zimmerkollegin zieht die Summerschool des Graduiertenkollegs unserer entspannten Lehrstuhlatmosphäre vor. Damit es nicht ganz so leer im Zimmer ist, habe ich ein paar meiner besten Bilder aus den letzten Jahren aufgehängt. OK, war eigentlich ihre Idee, aber ich finde es gut, denn auch in Erlangen hatte ich schon Bilder an der Wand.Futsch
Montag, 07. September 2009 um 21:15 Uhr
Ja, das ist sie, meine Spülmaschine
. Ganz große Katastrophe. Gerade mal drei Jahre hat sie gehalten. Zum Glück ist der Kundendienst einigermaßen auf Zack, am Mittwoch will jemand vorbei kommen. Und weil das noch nicht genug der kaputten Sachen ist, hab ich heute auf dem Nachhauseweg plötzlich eine vier Zentimeter lange Schraube in meinem Hinterreifen gefunden. Also nach Hause schieben - natürlich war das keine 500m von der Uni weg - und dabei einen Feuerwehreinsatz verpassen (Melderalarm an der Uni). Zum Glück hatte ich noch einen Ersatzschlauch daheim, der allerdings auch erst geflickt werden wollte. Man hat ja sonst nichts zu tun.Es gibt aber auch etwas erfreuliches zu berichten, am Sonntag hab ich meine bis jetzt längste Radtour gemacht, 230km von Konstanz über die Schwägalp, an den Churfirsten vorbei, mit Blick auf Liechtenstein uns Rheintal, am Walensee und der anderen Seite der Churfirsten entlang zum Zürichsee und dann bis nach Zürich. Dann wurde es spät und ich hab den Zug zurück nach Konstanz genommen.
Der Herbst ist da
Freitag, 04. September 2009 um 22:26 Uhr
Kaum ist der August vorbei, wird es ungemütlich in Konstanz. Sonntag war es noch richtig schön, was zu einer 130km Radtour in der Schweiz geführt hat. Leider, trotz Gebirgstraining, nicht in einer sonderlich tollen Zeit. Trotzdem gab es ein Eis beim Aran zur Belohnung (das beste in ganz Konstanz). Montag und Dienstag schien auch noch die Sonne, aber Dienstag Abend kam dann das schlechte Wetter. Seit dem ist es regnerisch, windig, kalt. Da bleibt man dann auch einmal freiwillig fast 11 Stunden in der Uni. Aber jetzt ist ja Wochenende und es wird wieder schöner - sagt zumindest der Wetterbericht.Heute Abend hab ich auch wieder ein neues Restaurant in Konstanz kennen gelernt, Il Castello in der St.-Johann-Gasse. Wobei die Straßenangabe etwas irreführend ist, in der St.-Johann-Gasse sieht man nämlich nur die Außenmauer, der Eingang ist in der Parallelstraße (Gerichtsgasse). Muss man auch erst einmal wissen. Aber ich hab es dann schon noch gefunden
. Essen war auch in Ordnung, nur ein bisschen leer war es. Wahrscheinlich hat sich bei dem Wetter kaum einer auf die Straße getraut.
Was piepst denn da?
Samstag, 29. August 2009 um 00:46 Uhr
Da verbringt man einmal einen Freitagabend zusammen mit Freunden an der Strandbar, und prompt fängt es ganz komisch an zu Piepsen. Seltsames Geräusch, dass ich noch nie vorher gehört hatte. "Alarm für den Gefahrgutzug". Ui ui ui, der erste Einsatz seit über zwei Jahren. War dann zum Glück aber relativ harmlos, in einem Keller wurden einige Liter Salzsäure verschüttet (unter etwas seltsamen Umständen, aber das will ich hier nicht weiter ausbreiten). Wir haben daraus aber einen ordentlichen Gefahrguteinsatz gemacht, alles nach Vorschrift, wie es sich gehört. Einige Nachbarn fanden das zwar etwas übertrieben und haben uns gefragt, warum wir die Übung denn nicht angekündigt hätten, aber besser so, als wenn dann doch was passiert und das Geschrei groß ist. Blöd ist jetzt nur, dass ich meine Kamera bei Heather abholen muss, die blieb nämlich mit den Fotos der Live-Band an der Strandbar und ist nicht mit den Einsatz.Eine Zugfahrt...
Montag, 17. August 2009 um 21:52 Uhr
... die ist lustig. Aber nur, wenn man nicht das Rad dabei hat. Es ging schon früh morgens um kurz nach acht los, da rief mich mein Chauffeur krächzend an, er sei krank und kann mich deswegen nicht nach Zürich fahren (gute Besserung an der Stelle). Dummerweise ein paar Minuten zu spät, so dass ich dann erst um 10 aus Konstanz losfahren konnte und nicht wie geplant um 10 in Zürich einsteigen. Aber da kann er ja nichts dafür. Hat dann aber gut geklappt, auch wenn schwerer Koffer und Rad zusammen ziemlich mühsam ist. Der nächste Aha-Effekt kam dann in Erstfeld, als ich vom Zug in den Bus steigen wollte. Da hat mich der Busfahrer freundlich aber sehr bestimmt darauf hingewiesen, dass er keine Räder mitnehmen kann. Da frag ich mich dann allerdings, warum mir die SBB bei expliziter Angabe von "Velomitnahme" genau diese Route vorschlägt. Und vor allem, wie komme ich jetzt mit Rad und Koffer nach Wassen? Nach einem kurzen Interview des Bahnhofchefs (übrigens auch sehr freundlich) die Lösung: weiter mit dem Zug - natürlich erst knapp eine Stunde später - bis nach Göschenen, den Koffer dort im Bahnhof deponieren, mit dem Rad nach Wassen, mit dem Bus ohne Rad wieder nach Göschenen, den Koffer abholen und mit dem Bus wieder zurück. Aha. Nach der Schilderung des Problems in Göschenen hat dann der (ebenfalls sehr nette) Bahnmensch dort, den Busfahrer gefragt, ob er denn nicht nur den Koffer nach Wassen fahren kann und ich mit dem Rad vorneweg. Klar geht das und so waren dann nach knapp sechs Stunden fahren und warten der Koffer, mein Rad und ich endlich am Zielort. Deswegen fiel dann die Wanderung durch Gotthardtal etwas kürzer aus.Hm, jetzt regnet es gerade...
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