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Markt der Möglichkeiten 2009

Aktualisiert (Samstag, 13. Juni 2009 um 00:03 Uhr) Sonntag, 10. Mai 2009 um 22:17 Uhr

Eigentlich hatte ich mir ja fest vorgenommen, diesesmal auf der GEWA nichts zu tun, nachdem das vor zwei Jahren eine recht trostlose Veranstaltung war. Allerdings kam dann mein übliches Problem des "Nicht-nein-sagen-könnens" zum Tragen und nachdem Gordon mehrmals relativ erfolglos Mitstreiter aus der gesamten Feuerwehr gesucht hatte, hab ich dann schlussendlich doch noch zugesagt. Allerdings nicht ohne die Kinderfotografieraktion aus Adelsdorfer Zeiten auch in Konstanz einzuführen. Mit dem Unterschied, dass wir dank Fabians Drucker die Bilder direkt vor Ort los geworden sind. Und schließlich war es streng genommen auch nicht die Gewerbeausstellung, sondern der Markt der Möglichkeiten. Nach offizieller Lesart haben dort "Vereine und soziale Institutionen wieder die Möglichkeit, sich prominent im Rahmen der GEWA zu präsentieren, für sich zu werben und Freunde und Förderer zu finden". Hier konnten wir im Gegensatz zu dem Stand direkt auf der GEWA - versteckt im "Konzern Stadt" - relativ frei unser Programm durchziehen. Das begann Sonntag früh um 7:30 mit Einpacken in der Steinstraße und Aufbauen auf dem Veranstaltungsgelände auch Klein Venedig, zu der Zeit noch eingenebelt. Um 10 Uhr ging es dann offiziell los, sogar der Bürgermeister hat zum Auftakt vorbei geschaut. Zu sehen gab es dann bei uns das getunte Rauchhaus - dank eines Turbolüfters konnten wir nicht nur die Rauchausbreitung sondern sogar (unfreiwillig) einen Flashover demonstrieren -, diverse Bilder von Einsätzen sowie ein alterndes LF 8. In Aktion treten konnten die Besucher beim Feuerlöschertraining und die kleinen Besucher sich wie schon erwähnt im Kampfanzug ablichten lassen. Am Nachmittag führte die Jugendfeuerwehr einen Löschangriff auf ein Malteserauto durch. Allerdings müssen unsere Feuerwehranwärter noch lernen, Hydranten vernünftig aufzudrehen, was da bei der Fahrzeugpumpe ankam war mehr als dürftig. Als um kurz vor fünf dann die ersten Regentropfen fielen haben wir dann etwas früher als geplant zusammengepackt. Alles in allem fand ich die Veranstaltung doch sehr gelungen, auch das Team hat gut zusammengepasst. Schade nur, dass bis auf zwei Kameraden aus dem ersten und achten Zug nur Leute von dritten Zug beteiligt waren.