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Leipzig - Tag 5

Aktualisiert (Freitag, 12. Juni 2009 um 20:03 Uhr) Mittwoch, 21. August 2002 um 15:43 Uhr

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Die Antonov ist endlich gelandet
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Da die Nordbahn auf der anderen Seite der A14 liegt, rollen alle Flugzeuge, die dort landen über die Autobahn

Am Mittwoch kam dann endlich die lang ersehnte Antonov! Passend kurz nach dem Frühstück (wieder Catering mit Frikadellen) um 8 Uhr landete sie dann. Das ließen wir uns nicht entgehen und ignorierten die drängenden Rufe der EZ. Schließlich verlief die Landebahn nur gut 150m von unserem Quartier entfernt. Wir kamen noch rechtzeitig um bis viertel eins zusammen mit den Höchstädtern und dem Flughafenpersonal die komplette Maschine zu entladen. Ein großer Teil davon ging gleich direkt wieder in BGS-Hubschrauber und LKWs. Ein ebenfalls gelandeter CH-53 der Bundeswehr musste wegen eines Maschinenschadens eine längere Pause einlegen. Die restlichen Säcke wurden in der Halle verstaut.

Nach dem Mittagessen um halb eins rückten wir wieder in die Wache ab, die Kollegen aus Höchstadt übernahmen die weiteren Arbeiten. Die Pause dauerte aber nur kurz, um 13:30 mussten schon wieder vier Mann zur Unterstützung in die Halle, gegen 16:40 folgte dann auch die anderen. Um 17:20 war dann alles vom Rollfeld herunter und notdürftig in der Halle verstaut und wir begaben uns zum Abendessen. Die FF Höchstadt verzog sich auf ihre Wache, wir sollten die Sandsäcke in der Halle etwas ordnen, so dass die Entnahme später einfacher werden würde.

Um halb neun geschah dann das fast Unfassbare, eine zweite Antonov rollte heran. Die mühsam geschaffene Ordnung in der Halle war für die Katz', wir mussten Platz schaffen, um alle Säcke aus der Maschine unterzubringen. Diese Tatsache brachte unseren Gruppenführer Gerald so in Rage, schließlich war ja sicher schon viel früher klar, dass die Maschine kommen würde, dass er zur Beruhigung sich (als Nichtraucher) zwei Zigaretten genehmigte. Es half alles nichts, die Antonov musste so schnell wie möglich entladen werden, da ihre Besatzung bald Feierabend machen wollte. Das zwang uns dazu, die Paletten erst einmal auf dem Rollfeld zwischenzulagern. Das ging aber ziemlich flott und in gut drei Stunden war das gute Stück ratzeputz leer. Auch ein LKW wurde so nebenbei noch von seiner Ladung "befreit". Nun standen die ganzen Paletten aber auf dem Rollfeld herum und wir schufteten noch bis kurz vor drei Uhr morgens, bis alles in der Halle untergebracht war. Das war wohl die härteste Schicht der sieben Tage. Total erschöpft fielen wir dann gegen halb vier in unsere Betten.


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Entladearbeiten in der Antonov
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Schon sehr imposant, die aufgeklappte Schnauze
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Konrad als Entlademeister
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"David gegen Goliath" oder "Markus gegen Antonov"
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Gruppenbild mit der Antonov im Hintergrund
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Am Abend sind es dann auf einmal zwei
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Platz schaffen in der Halle
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Entladen mitten in der Nacht mit Flutlicht