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Zugausflug nach Adelsdorf

Aktualisiert (Freitag, 12. Juni 2009 um 19:46 Uhr) Dienstag, 12. September 2006 um 14:33 Uhr

Auch bei der Feuerwehr Konstanz ist Kameradschaftspflege angesagt. Dazu gehört auch ein ordentlicher Zugauflug. Der ging dieses Jahr nach Adelsdorf (ein Schelm wer dabei an mich denkt Wink). Leider waren wir aber am Ende nur zu fünft, weil alle anderen selber im Urlaub waren, beruflich nicht konnten oder vielleicht auch keine Lust hatten. Das hat uns aber nicht gestört und wir sind trotzdem gefahren. Am Freitag (08.09.) ging um 17 Uhr mit dem Dingelsdorfer MTW los in Richtung Franken. Mit dabei eine ordentlich Ladung Lago. Das ist das gleich wie Becks Lemon, nur "viel besser" (O-Ton Klaus Koch). Meine Kollegen waren auf den vier Stunden fahrt auch relativ fleißig und haben einen nicht unbeträchtlichen Teil der Vorräte vernichtet. Gegen 21 Uhr kamen wir dann in Adelsdorf an und wurden mit Bratwürsten und Kraut empfangen. Letztes schmeckte dem einen (oder der einen) so gut, dass sich des Nachts leichte Nachwirkungen zeigten. Unser Zugführer allerdings ließ die guten fränkischen Bratwürste links liegen und genoß stattdessen das gute Höchstädter Brauhaus Weizen. Das äußerte sich dann in leichten Problemen beim zu Bett gehen in der Schulturnhalle, in der wir untergebracht waren. Dummerweise hatten wir auch einen Schnarcher dabei, aber das war ich schon gewöhnt, hatte ich doch ein paar Tage vorher Besuch von meiner Schwester und ihrem Freund Wink.

Am Samstag stand dann nach einem reichhaltigen Frühstück ein Besuch der Tropfsteinhöhle in Pottenstein auf dem Programm. Am Nachmittag fand in Adelsdorf dann der traditionelle Tag der offenen Tür statt. Meine Adelsdorfer Kameraden hatten sich ein abwechslungsreiches Programm ausgedacht, in das ich kurzerhand wegen Fahrermangels auch eingebunden wurde. Nachdem ich in Konstanz ja noch keine Autos (außer dem MTW und seit neuestem der DLK bei Übungen) fahren darf, eine willkommene Abwechslung. Auf den Fotos unten ist die Vorführung der diversen Höhen- und Tiefenrettungsgeräte zu sehen.

Ab 17 Uhr ging dann der Tag der offenen Tür in das Grillfest über. Besonderes Schmankerl war dieses Jahr wieder ein Spanferkel, dass schon seit 11 Uhr im Grill schmorte. Klaus war davon so begeistert, dass er noch am Montag Abend im Zugsdienst davon schwärmte. Neu war dieses Jahr auch ein Lagerfeuer auf dem Hof, das sehr gut angekommen ist und Treffpunkt zahlreicher verschiedener Feuerwehren (naja, drei um genau zu sein) war. Das Schlafen gehen gestaltete sich dann für den einen oder anderen etwas schwieriger...

Nachdem ich mich Samstag früh verplappert hatte und das direkt neben der Schulturnhalle liegende Schwimmbad erwähnt hatte, packten Marc und Klaus die Gelegenheit beim Schopf und begannen den Tag mit einigen Schwimmrunden. Nach dem wieder sehr opulenten Frühstück war dann aber auch schon wieder Zeit für den Abschied. Aber nicht ohne, dass Klaus der Feuerwehr Adelsdorf unser Zugwappen überreichte, sie zum 150-jährigen Gründungsfest im Juni 2007 einlud und Jessi einen Runde mit dem Mini drehen durfte. Bevor wir endgültig die Heimreise antraten, stand noch ein Besuch in Nürnberg auf dem Programm. Neben alter Geschichte (Burg), nicht so alter Geschichte (Reichsparteitaggelänge, Colloseum und Steintribüne) und aktueller Geschichte (Stadion des Spitzenreiters der Fußballbundesliga) gab es auch noch ein paar verrückte Rennradfahrer zu sehen, die sich um die Nürnberger Altstadt quälten. Leider in einem für mich immer noch unerreichbaren Tempo von fast 40 km/h im Schnitt...

Alles in allem war es trotz des kleinen Teilnehmerkreises ein sehr schöner Ausflug. Ein paar positive Seiteneffekte hatte er auch, so hab ich z.B. endlich einen persönlichen Übersetzer, der mir das Badisch meiner Kameraden in eine seltsame Mischung aus Bayrisch, Fränkisch und Badisch übersetzt. Und meinen Namen können sie jetzt auch richtig aussprechen Wink.