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Die letzten Tage des Mobilen Operationszentrums
Aktualisiert (Samstag, 13. Juni 2009 um 00:04 Uhr) Sonntag, 08. Februar 2009 um 13:47 Uhr
Heute war Tag der offenen Tür im Mobilen Operationszentrum der Bundeswehr in Konstanz, das nach dem Brand im Klinikum Anfang Juni aufgebaut worden war. Ab morgen werden die Container wieder abgebaut und an ihre Ursprungsorte - diverse Kasernen in Deutschland - verbracht. Der Abbau geht dabei ziemlich schnell von statten, je nachdem wen man gefragt hat, zwei oder drei Tage. Mittwoch Abend ist aber definitiv alles weg. Operiert wird dann in einem neu aufgebauten Operationszentrum - ebenfalls aus Containern - direkt am Hauptgebäude. Von außen und auf den Plänen sieht das Zentrum groß aus, von innen kommt es einem aber viel kleiner vor.
Die Krankenbetten mit den großen Rädern, die ein wenig an den Anfang des letzten Jahrhunderts erinnern, werden tatsächlich eingesetzt, weil sie durch die zwei Räder sehr beweglich sind, was in der Enge des MOPZ recht praktisch ist. Besondere Aufmerksamkeit wurde auch dem großen Autokran außerhalb zuteil, der beim Auf- und Abbau verwendet wird. Die "sehr geehrte Kameradin" und zukünftige Feuerwehrfrau Vanessa (mit den schwarzen Haaren) konnte sich kaum von ihm losreißen. Nebenbei: mit 600.000€ ist so ein Riesenkran billiger als eine Drehleiter der neuesten Generation. Und funktioniert wohl auch ohne Probleme... Ein zweiter seiner Art ist im Moment in Afghanistan im Einsatz und wird dort unten wohl auch sein Lebensende finden. Zum einen ist er zu schwer, um wieder zurück nach Deutschland geflogen zu werden. Das hat etwas mit der Landebahn und dem Startgewicht zu tun (transportiert wird übrigens in einer Antonov AN-124, die auch am Leipziger Flughafen während des Elbehochwassers zum Einsatz kamen. Zum anderen damit, dass der Kran wohl am Ende wirklich "am Ende" ist. Die Bedingungen dort unten sind wohl alles andere als rosig.


