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Netzlogbuch

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Hohe Pässe

Aktualisiert (Dienstag, 30. November 1999 um 02:00 Uhr) Samstag, 21. August 2010 um 21:04 Uhr

...lassen das Herz höher schlagen. Sowohl real als auch im übertragenen Sinn. Und dazu fährt man am besten in den Kanton Uri in die Schweiz. Dieses Jahr nicht nach Wassen, sondern mit ein paar Freunden nach Andermatt. Leider hat uns das Wetter ein bisschen geärgert, erst am dritten Tag konnten wir so richtig fahren - nachdem wir uns am zweiten Tag auf 2200m am Sustenpass bei Nieselregen, Nebel und gefühlten 2 Grad die Finger abgefroren und deswegen vorzeitig abgebrochen haben. Dann gings aber richtig los mit einer der schwersten Runden über Gotthard-, Nufenen- und Furkapass. Mittwoch dann wegen leichter Erschöpfungserscheinungen und Knieproblemen nur einmal den Furka rauf und wieder runter. Donnerstag dann die längste Tour von Andermatt über den Klausenpass nach Glarus und über den Pragelpass zurück nach Altdorf. Von da aus sind wir dann wegen der fortgeschrittenen Stunden (20 Uhr) mit dem Auto zurück. Freitag hab ich dann alleine eine Tour über den Oberalppass auf den Lukmanier und zurück gemacht. Pässe fahren ist schon was geniales.
 

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Sieben Jahre später

Aktualisiert (Freitag, 16. Juli 2010 um 20:36 Uhr) Freitag, 16. Juli 2010 um 20:24 Uhr

2003 war ich in Kalifornien und habe dort - neben vielen anderen tollen Sachen - auch ein Konzert von Tori Amos in San José besucht. Sieben Jahre (und ein paar Wochen) später kam Tori nach Zürich und hat bei Live at Sunset gespielt, einem Open Air auf dem Zürichberg. Im Unterschied zu damals war sie ohne Band auf der Bühne, also nur ihr riesiger schwarzer Bösendorfer-Flügel und daneben ein (im Vergleich) ziemlich klein aussehendes E-Piano. Ich war ja zu Beginn deswegen etwas skeptisch aber recht bald hat man die Band nicht mehr vermisst. Es ist schon Klasse, was sie nur mit ihrer Stimme und den zwei Instrumenten (die sie oft gleichzeitig gespielt hat!) zu Stande bringt. Besonders Space Dog und die Zugabe Take to the Sky waren einfach famos. Als Schmankerl zwischendurch gab es Famous Blue Raincoat, ein Lied von Leonard Cohen.
 

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Vorbei - Teil 1

Aktualisiert (Dienstag, 30. November 1999 um 02:00 Uhr) Freitag, 16. Juli 2010 um 20:04 Uhr

Ein paar haben es schon mitbekommen, die anderen erfahren es jetzt: ich hab meine Promotion endlich geschafft Smile. Letzten Freitag war Prüfung, die ziemlich gut lief und seit dem darf man mich Dr. nennen. Ich mich selbst allerdings noch nicht, das ist erst nach der Veröffentlichung der Doktorarbeit erlaubt. Das wird aber auch nicht mehr lange dauern, ich muss nur noch ein paar kleine Korrekturen einarbeiten, ausdrucken, in der Uni-Bibliothek abliefern und ein paar Unterschriften einsammeln. Und dann bin ich offiziell Dr.-Ing. Thorsten Meinl.
 
 

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Das ist der Dank...

Aktualisiert (Dienstag, 30. November 1999 um 02:00 Uhr) Sonntag, 06. Juni 2010 um 21:46 Uhr

... wenn man sich die Schwägalp hochquält. Leider war das heute der richtige Ausdruck, war eine ziemlich zähe Angelegenheit. Auf der Abfahrt gab es in Form von zwei weiteren Trophäen (aka überholten Autos) wenigstens teilweise Entschädigung. Allerdings warteten dann unten im "Tal" gleich zwei Gewitter, das erste sogar mit Hagel. Half alles nichts, es wurde langsam spät, also musste ich durch. Mit dem Ergebnis, dass ich einmal wieder klatschnass war und mein Rad jetzt eine Grundreinigung braucht. Das dritte Gewitter hab ich nur um 10 Minuten verpasst, die ersten Tropfen kamen daheim in Konstanz schon herunter.
 

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Abgegeben

Aktualisiert (Dienstag, 30. November 1999 um 02:00 Uhr) Sonntag, 16. Mai 2010 um 15:13 Uhr

Der letzte Blogeintrag ist schon über ein Monat her. Grund war nicht Faulheit, sondern das genaue Gegenteil, ziemlich viel zu tun. Denn am Dienstag hab ich meine Dissertation abgegeben Smile. Wurde auch langsam Zeit, denn ohne die zwei zusätzlichen Buchstaben vor dem Namen mag mich die Uni ab August nicht mehr haben. Aber jetzt wird alles gut. Im Moment ist der Ball bei den zwei Gutachtern (mein Chef und ein anderer Professor aus der Informatik in Konstanz). Wenn deren Gutachten fertig sind, darf sich die Öffentlichkeit zwei Wochen lang meine 151 Seiten ansehen und theoretisch Einsprüche einlegen (falls ich was geklaut oder getürkt haben sollte). Und danach ist dann die Verteidigung. Dazu kommt als dritter Prüfer zu den zwei Gutachtern ein Kollege aus Cambridge dazu. Und dann wird gefeiert!
In der Zwischenzeit wird es mir aber nicht langweilig, denn ich darf dieses Semester 15 Vorlesungen und nochmal neun Übungen halten.
 
 

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